Global Agenda Index 2018

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Politico: European Elections 2019

Politico: European Elections 2019
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Zürich, 11. Dezember 2018. Seit Jahrzehnten belegen Wahlforscher immer das gleiche Verhalten des Stimmvolks: Wem es nicht gelingt, die eigene Position und die der Partei als einig zu vermitteln, wird vom Souverän nicht belohnt. Die verantwortlichen Journalisten wissen um diesen Fakt genauso wie der frühere Fraktionsvorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Friedrich Merz. Dies gilt umso mehr für die am Streit zwischen Merkel und Seehofer schier wundgescheuerten Christdemokraten. Daher konnte nur die Kandidatin am  Ende als Nachfolgerin von Angela Merkel gewinnen, die seit Start des Auswahlprozesses durchgehend im Medienbild den Eindruck des Verbindenden, der Geschlossenheit vermittelte (siehe dazu auch frühere Analysen von Media Tenor).
2018-12-11
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Merz wie Jens Spahn hätten ebenfalls diese Grundstimmung vermitteln können – aber sie entschieden sich für eine andere Strategie. Anstatt von den Spitzenkandidaten der EPP, Alexander Stubb und Manfred Weber zu lernen, wie konstruktives Ringen um das höchste Amt, dass diese Partei in Europa zu vergeben hat, gelingen kann, war jeder Auftritt - insbesondere von Merz – nur einem Ziel geschuldet: die Anti-Position zur Amtsinhaberin zu zelebrieren. Um die es letztendlich auch gin...

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Nach der letzten Regionalkonferenz in Berlin am 30. November hat sich vor allem das Medienimage von Friedrich Merz zu seinem Vorteil entwickelt: Es überwiegen nun leicht die positiven Stimmen. Wesentlich dazu beigetragen hat, dass Merz inzwischen mit einem deutlich breiteren Themenset wahrgenommen wird, mit Renten- und Steuerpolitik genauso wie außenpolitisch mit seinen Äußerungen zum Zwei-Prozent-Ziel der Nato für Rüstungsausgaben.
2018-12-04
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In der Berichterstattung über das Rennen der Kandidaten um den CDU-Vorsitz ist Friedrich Merz seit einer Woche deutlich stärker in die Kritik geraten, Jens Spahn ist beim Thema Parteistellung stärker im Hintertreffen. Nur das Medienimage von Annegret Kramp-Karrenbauer bleibt konstant im positiven Bereich. Während in der ersten Phase des Kandidaten-Rennens um den CDU-Vorsitz mehr die allgemeinen Informationen zu den drei Wettbewerbern die Medienberichte prägten, zählen seit den Regional-Konferenzen die Details. Dort kann allein Kramp-Karrenbauer ihre Werte der Vorwochen halten. 
2018-11-28
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Wien, 12. November 2018. Deutsche Meinungsführer-Medien reagierten zunächst positiv auf die Kandidatur von Friedrich Merz für den CDU-Parteivorsitz. Doch schnell holte ihn die Kritik hinsichtlich seiner Rolle in der Finanzwirtschaft ein, zeigt eine Medienanalyse des Forschungsinstitutes Media Tenor International. Annegret Kramp-Karrenbauer dagegen wird unverändert positiv dargestellt - und liegt auch in den Umfragen vorn.
2018-11-21
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Wien, 5. Oktober 2018. Die deutschen Leitmedien verweisen 2018 wieder stärker auf Inhalte aus anderen Redaktionen: 19.799 Zitate werteten die Analysten von Media Tenor International vom 1. Januar bis zum 30. September aus (im gleichen Zeitraum 2017: 18.848). Zu diesem Aufwärtstrend trugen vor allem das HANDELSBLATT sowie BILD, BamS und die WELT mit ihren exklusiven Recherchen und Interviews bei.
2018-10-05
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